ZENTRUM

Bei der Einfahrt in Großstädte findet sich oft ein Hinweis Richtung 'Zentrum'. Kultur lässt sich dort erleben, historische Bauten besichtigen, kulinarische Vielfalt genießen.

An Wochenenden bewegt sich der Verkehrsfluss meist in die andere Richtung - hinaus. Doch wohin?

Wohin zieht es Sie, wenn Sie Wege aus den Knotenpunkten suchen?

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NATÜRLICH

Weshalb müssen wir Kindern Begeisterung für die Zuwendung der Eltern? Sie ist grundgelegt! In der Regel reagieren sie ganz natürlich auf alle Eindrücke rund um sie. Das Wahrnehmen alleine reicht jedoch nicht - sie strampeln aufgeregt, brabbeln, greifen, stecken möglichst viel in den Mund. Die Möglichkeiten, der Faszination Ausdruck zu verleihen, mit der Welt in Beziehung zu treten werden immer mehr ausgeweitet.

Kommunikation beginnt nicht erst mit dem gesprochenen Wort und endet auch nicht damit. Wir bringen nicht nur durch unsere Worte zum Ausdruck, was uns von Bedeutung ist. Unser Handeln, unser Engagement spricht noch dichter beschriebene Bände.

Zu wem sprechen Sie gerne - mit Mund, Hand oder Herz?

 

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TANKEN

Wie lange halten Sie sich gewöhnlich an einer Tankstelle auf?

Üblicherweise wird der Tank mit der notwendigen Menge befüllt, im Anschluss bezahlt und die Fahrt fortgesetzt. Das ist nicht weiter außergewöhnlich.

Hin und wieder scheint mir, dass sich auch zwischenmenschliche Beziehungen wie Tank-stellen-Stopps gestalten. Solche Begegnungen können durchaus außergewöhnlich sein.

Wann haben Sie zuletzt von Herzen Kraft getankt?

 

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ES SCHLÄFT EIN LIED

Üblicherweise werden Lieder gesungen. Joseph von Eichendorff erzählt im Gedicht Wünschelrute jedoch von einem schlafenden 'Lied', einem inneren Gesang. Mehr dazu später

Ich komme von einem Ort zurück, an dem sehr viel gesungen wird - und obwohl ich nun wieder zu Hause bin, höre ich die Lieder immer noch in mir, singe sie.

Wenn uns Ereignisse berühren, in Schwingung bringen, wirken sie nach. Egal welcher Natur sie sind. Dissonanzen werden ebenso Teil dieses Klanges.

Wie gehen wir damit um?

Welches Lied hören, singen, berührt Sie gerade?

 

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KONSERVIEREN

In den späten Sommermonaten lässt sich jede Menge Obst und Gemüse verarbeiten - durch das Konservieren verlängern wir die Lebensdauer kostbarer Lebensmittel. In den folgenden Herbst- und Wintertagen können wir immer noch sonnengereifte Früchte genießen. Ich höre innerlich die Worte Rainer Maria Rilkes: 'Herr, es ist Zeit. Der Sommer war groß ...'

Was jedoch zu lange konserviert wird, gerät in Gefahr den Geschmack zu verlieren oder - denken wir an Früchte geistiger Natur - ins Konservative abzugleiten.

Woran finden Sie Geschmack?

 

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ENDLICH

'Mein ganzes Leben musste ich gehorchen, jetzt sage ich, wo' s langgeht!' oder 'Immer musste ich tun, was andere von mir wollten, jetzt tu ich nur noch, was ich will' oder 'Nie hatte ich Gelegenheit, meine Träume zu leben, jetzt bin ich zu müde'.

So oder so ähnlich erzählen Menschen, vielleicht kennen Sie selbst diese Stimmungen oder solche Aussagen werden an Sie herangetragen.

Liegt der Weg im Pendeln von einem Extrem zum anderen - im Sinn von: Was ich nie hatte, nehme ich mir jetzt in rauen Mengen? Gibt es dazu eine Alternative?

Wie oder was antworten Sie in solchen Gesprächen?

 

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STATEMENT

Sie brannte - und mit ihr so beeindruckende Architektur, stiller Raum, Spuren der Ehrfurcht vor Göttlichem, ein wahres Zeichen gewachsener Geschichte. Allein die Rosette war mir vor vielen Jahren Anlass zu jugendlicher Andacht.

'Brand aus' konnte noch nicht gegeben werden, als finanzkräftige Unternehmen hunderte Millionen für den Wiederaufbau der Notre-Dame zusagten. Gott sei Dank!? Eine beträchtliche Summe wird aufzubringen sein, um dem Bau gerecht zu werden, zu retten, was möglich und ergänzend zu entwerfen was notwendig ist.

Ein beeindruckendes Statement lässt sich mit solchen Beträgen setzen.

Beeindruckend oder beschämend?

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VERGRIFFEN

Unlängst erlebte ich ein Klavier-Konzert.

Vier Hände waren am Werk. In zarter Behutsamkeit und kraftvollem Ausdruck bewegten sich die beiden Musiker wie auch die Werke.

Nicht immer waren die Hände den jeweiligen Pianisten zuzuordnen, so schnell wechselten sie die Position, oft wirkten die beiden eins. In jedem Fall eins mit der Musik.

Ein vielfältiger Genuss für mich.

Und dann geschah Unerwartetes ...

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WACHSAM

Wenn die Sonne an Intensität zunimmt, treten Kerzen wieder in den Hintergrund. Deshalb beeile ich mich, von meiner Erfahrung zu erzählen:

In der kalten Jahreszeit gönnte ich mir nach langer Zeit das Vergnügen, Kerzen zu gießen. Ich ließ Wachsreste schmelzen, stellte Gläser bereit, platzierte den Docht.

Wochen später erlebte ich Bemerkenswertes beim Anzünden.

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