PLASTIZITÄT

Alles Mögliche konnten wir mit der Knetmasse herstellen, sogar in marmorierten Farben. Plastilin war oft zwischen meinen Kinderfingern. Eine formbare Substanz, wie unser Gehirn.

Neulich hörte ich, dass die Schwangerschaft einzelne Areale des Gehirns einer werdenden Mutter verändert, bis zu einem Jahr nach der Geburt. Neuroplastizität ist die Voraussetzung für dieses faszinierende Geschehen. Sie ist nicht nur Frauen vorbehalten!

 

Womit gehen Sie gerade schwanger?

 

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BLICK-KONTAKT

Ich konnte es kaum erwarten, dass der Mähdrescher kommt und uns wieder freie Sicht schenkt. Monatelange war der Mais mittlerweile in unüberblickbare Höhe gewachsen.

Nach getaner Arbeit war ich erstaunt: Obwohl ich den Ausblick in die Landschaft gut kenne und überaus liebe, erschien er mir wie neu. Als hätte ich mich bereits an die Einschränkung gewöhnt.

Manchmal wachsen uns Gewohnheiten über den Kopf und geben uns den Blick auf Wesentliches, auf unsere Werte nicht mehr frei.

Womit häckseln Sie Ihren persönlichen Wild-wuchs?

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ZURÜCK!

Was für ein Glück: seit Ende Juli bereichert ein Hund mein Leben. Ich freue einfach an seinem Wesen, lache über seinen Witz, seine Originalität, staune über seine schnelle Auffassungsgabe.

Er kam im Welpenalter zu mir; dementsprechend gab und gibt es viel zu lernen – für uns beide.

‚Ein Hund lernt immer‘, erinnert uns der Trainer in der Hundeschule. Somit lernt er auch, wenn ich nicht Acht gebe und auch Dinge, die er nicht darf – meiner Ansicht nach zumindest. Ja, das kann auch lästig sein und mich auf die Palme bringen.

 

Was machen Sie, wenn Sie auf 180 sind?

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LANDSCHAFT

Halten Sie sich gerne in fremden Ländern und Kulturen auf? Ich verreise nicht oft, aber dann durchaus gerne. Geht es über die Grenze, so genieße ich unter anderem die Sprache vor Ort oder jene, die bei Begegnungen die Verständi-gung erleichtert.

Mit 17 Jahren lernten wir im Unterricht bereits zwei Jahre eine Fremdsprache, deren Versuche wir als Französisch bezeichneten. Nachdem wir zehn Tage in Paris verbrachten, bei Familien wohnten und vor Ort die Schule besuchten, näherte sich unser Können tatsächlich in kurzer Zeit der ausgesprochenen Realität. Neben Lebenserfahrung eigneten wir uns en passant eine neue Art, miteinander zu kommunizieren an.

Worin sind Sie gut?

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ANDERS

In Beratungsgesprächen, beim Unterrichten, mit Freunden, Familie und auch an mir selbst beobachte ich hin und wieder den Wunsch nach dem Anderen. Würden wir an einem anderen Ort leben, mit einer anderen Partnerin unterwegs sein, ein anderes Stück oder überhaupt Instrument spielen oder gleich als anderer Mensch geboren sein, dann wäre alles anders. Naturgemäß verhalten sich die Dinge so.

Doch, was veranlasst uns zu diesem Schielen auf Anderes?

Was würden Sie gerne in Ihrem Leben aus-tauschen?

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IM REGEN

Kürzlich hatte ich großes Vergnügen an unserem Chor-Wochenendausflug. Der nieselnde Regen konnte uns die Laune nicht verderben. Kleine Läden und die Gastronomie freuten sich über unsere ausgedehnten Besuche. Die Chance, den Schirm zu vergessen, war nicht groß – wer nicht wie ein begossener Pudel durch die Gassen laufen wollte, spannte ihn gerne nach wenigen Schritten wieder auf.

 

Was bleibt bei Ihnen gern auf der Strecke?

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HINWEG

Ich nehme an, Sie kennen ganz persönliche Erfahrungen, gehen zu müssen, gegen Ihren Willen, sich mit Veränderungen zu arrangieren, die Sie sich nicht wünschten oder, dass ein Vorhaben trotz allen Engagements nicht realisierbar war. Letztlich kann es jeden Bereich des Lebens betreffen - unsere Beziehungen, Arbeitsstelle, Urlaubspläne etc. Am härtesten trifft es wohl Menschen, die wahrhaft fluchtartig ihre Heimat verlassen müssen.

Und dann?

Mutter und Kind wurden mir zum Vorbild. Als der eineinhalbjährige Bursche sein Vorhaben nicht durchsetzen konnte, reagierte er lautstark. Ihr Verhalten beeindruckte und inspirierte mich.

Wie erleben Sie sich beim ‚Müssen wider Willen‘?

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ES GIBT MICH

So simpel, logisch und selbstverständlich die Aussage scheint, so faszinierend ist sie – nicht nur auf mich, sondern auf uns alle, unser Dasein, unser Miteinander bezogen.Bei der Lektüre von Br. David Steindl-Rast beeindruckte mich die Betrachtung dieser schlichten Erkenntnis ‚Es gibt mich‘, zumal sie wesentliche Konsequenzen mit sich bringt.

Wenn es mich gibt, ist damit auch Grund und Ausrichtung, letztlich Sinn verbunden.

 

Wie klingt diese Feststellung in Ihren Ohren?

Was gibt Ihnen diese Aussage?

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VERHÄRTET

Ich wasche mein Geschirr lieber von Hand, wenn sich nicht gerade nach einer gemütlichen Gästeschar Töpfe, Teller und Besteck stapeln. Es macht mir einfach Freude, ich verbrauche damit weniger Wasser und zudem fließen mir dabei immer wieder Ideen und Texte zu – wie auch in diesem konkreten Fall.

Und dann liegt da der kleine Löffel mit verhärteten Resten vom Frühstückei. Kratzen, scheuern, übersehen, wegwerfen?

 

Benutzen Sie Weichspüler in Ihrem Leben?

 

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