ZURÜCK!

Was für ein Glück: seit Ende Juli bereichert ein Hund mein Leben. Ich freue einfach an seinem Wesen, lache über seinen Witz, seine Originalität, staune über seine schnelle Auffassungsgabe.

Er kam im Welpenalter zu mir; dementsprechend gab und gibt es viel zu lernen – für uns beide.

‚Ein Hund lernt immer‘, erinnert uns der Trainer in der Hundeschule. Somit lernt er auch, wenn ich nicht Acht gebe und auch Dinge, die er nicht darf – meiner Ansicht nach zumindest. Ja, das kann auch lästig sein und mich auf die Palme bringen.

 

Was machen Sie, wenn Sie auf 180 sind?

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LANDSCHAFT

Halten Sie sich gerne in fremden Ländern und Kulturen auf? Ich verreise nicht oft, aber dann durchaus gerne. Geht es über die Grenze, so genieße ich unter anderem die Sprache vor Ort oder jene, die bei Begegnungen die Verständi-gung erleichtert.

Mit 17 Jahren lernten wir im Unterricht bereits zwei Jahre eine Fremdsprache, deren Versuche wir als Französisch bezeichneten. Nachdem wir zehn Tage in Paris verbrachten, bei Familien wohnten und vor Ort die Schule besuchten, näherte sich unser Können tatsächlich in kurzer Zeit der ausgesprochenen Realität. Neben Lebenserfahrung eigneten wir uns en passant eine neue Art, miteinander zu kommunizieren an.

Worin sind Sie gut?

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ANDERS

In Beratungsgesprächen, beim Unterrichten, mit Freunden, Familie und auch an mir selbst beobachte ich hin und wieder den Wunsch nach dem Anderen. Würden wir an einem anderen Ort leben, mit einer anderen Partnerin unterwegs sein, ein anderes Stück oder überhaupt Instrument spielen oder gleich als anderer Mensch geboren sein, dann wäre alles anders. Naturgemäß verhalten sich die Dinge so.

Doch, was veranlasst uns zu diesem Schielen auf Anderes?

Was würden Sie gerne in Ihrem Leben aus-tauschen?

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IM REGEN

Kürzlich hatte ich großes Vergnügen an unserem Chor-Wochenendausflug. Der nieselnde Regen konnte uns die Laune nicht verderben. Kleine Läden und die Gastronomie freuten sich über unsere ausgedehnten Besuche. Die Chance, den Schirm zu vergessen, war nicht groß – wer nicht wie ein begossener Pudel durch die Gassen laufen wollte, spannte ihn gerne nach wenigen Schritten wieder auf.

 

Was bleibt bei Ihnen gern auf der Strecke?

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HINWEG

Ich nehme an, Sie kennen ganz persönliche Erfahrungen, gehen zu müssen, gegen Ihren Willen, sich mit Veränderungen zu arrangieren, die Sie sich nicht wünschten oder, dass ein Vorhaben trotz allen Engagements nicht realisierbar war. Letztlich kann es jeden Bereich des Lebens betreffen - unsere Beziehungen, Arbeitsstelle, Urlaubspläne etc. Am härtesten trifft es wohl Menschen, die wahrhaft fluchtartig ihre Heimat verlassen müssen.

Und dann?

Mutter und Kind wurden mir zum Vorbild. Als der eineinhalbjährige Bursche sein Vorhaben nicht durchsetzen konnte, reagierte er lautstark. Ihr Verhalten beeindruckte und inspirierte mich.

Wie erleben Sie sich beim ‚Müssen wider Willen‘?

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ES GIBT MICH

So simpel, logisch und selbstverständlich die Aussage scheint, so faszinierend ist sie – nicht nur auf mich, sondern auf uns alle, unser Dasein, unser Miteinander bezogen.Bei der Lektüre von Br. David Steindl-Rast beeindruckte mich die Betrachtung dieser schlichten Erkenntnis ‚Es gibt mich‘, zumal sie wesentliche Konsequenzen mit sich bringt.

Wenn es mich gibt, ist damit auch Grund und Ausrichtung, letztlich Sinn verbunden.

 

Wie klingt diese Feststellung in Ihren Ohren?

Was gibt Ihnen diese Aussage?

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VERHÄRTET

Ich wasche mein Geschirr lieber von Hand, wenn sich nicht gerade nach einer gemütlichen Gästeschar Töpfe, Teller und Besteck stapeln. Es macht mir einfach Freude, ich verbrauche damit weniger Wasser und zudem fließen mir dabei immer wieder Ideen und Texte zu – wie auch in diesem konkreten Fall.

Und dann liegt da der kleine Löffel mit verhärteten Resten vom Frühstückei. Kratzen, scheuern, übersehen, wegwerfen?

 

Benutzen Sie Weichspüler in Ihrem Leben?

 

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LEO

‚Du bist es‘ rief Eine und war froh, dass nun der Nächste dran war. Beim Nachlaufen.

Was haben wir dieses Kinderspiel geliebt!

Die Grenzen wurden geklärt und schon ging’s los. Manche waren durch ihre Sprintfähigkeit nicht einzuholen, andere unglaublich geschickt in Ausweichmanövern; und dann gab es auch noch das Leo.

Ein Baum, die Stadltür, der Fahrradsattel ... alles konnte zum Leo werden. Wer diesen Gegenstand berührte, war sicher. Allerdings nicht unbegrenzt. Ich glaube, wir zählten bis 10, bis wir den Ort der Verschnaufpause wieder verlassen mussten .

Und wo erholen Sie sich gerade?

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AUF DER STRECKE BLEIBEN

Jemand ist uns abhanden gekommen, innerlich oder äußerlich, wenn die Beziehung auf der Strecke geblieben ist. Ähnliches gilt auch für Tätigkeiten, Rituale, Gewohnheiten oder uns selbst.

Wir sind zu viel beschäftigt mit einer Sache, dass wir ganz auf die andere vergessen.

 

Habe ich vergessen, dass wir uns im Advent befinden? Nein, im Gegenteil!

Und Sie?

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