IM REGEN

Kürzlich hatte ich großes Vergnügen an unserem Chor-Wochenendausflug. Der nieselnde Regen konnte uns die Laune nicht verderben. Kleine Läden und die Gastronomie freuten sich über unsere ausgedehnten Besuche. Die Chance, den Schirm zu vergessen, war nicht groß – wer nicht wie ein begossener Pudel durch die Gassen laufen wollte, spannte ihn gerne nach wenigen Schritten wieder auf.

 

Was bleibt bei Ihnen gern auf der Strecke?

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HINWEG

Ich nehme an, Sie kennen ganz persönliche Erfahrungen, gehen zu müssen, gegen Ihren Willen, sich mit Veränderungen zu arrangieren, die Sie sich nicht wünschten oder, dass ein Vorhaben trotz allen Engagements nicht realisierbar war. Letztlich kann es jeden Bereich des Lebens betreffen - unsere Beziehungen, Arbeitsstelle, Urlaubspläne etc. Am härtesten trifft es wohl Menschen, die wahrhaft fluchtartig ihre Heimat verlassen müssen.

Und dann?

Mutter und Kind wurden mir zum Vorbild. Als der eineinhalbjährige Bursche sein Vorhaben nicht durchsetzen konnte, reagierte er lautstark. Ihr Verhalten beeindruckte und inspirierte mich.

Wie erleben Sie sich beim ‚Müssen wider Willen‘?

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ES GIBT MICH

So simpel, logisch und selbstverständlich die Aussage scheint, so faszinierend ist sie – nicht nur auf mich, sondern auf uns alle, unser Dasein, unser Miteinander bezogen.Bei der Lektüre von Br. David Steindl-Rast beeindruckte mich die Betrachtung dieser schlichten Erkenntnis ‚Es gibt mich‘, zumal sie wesentliche Konsequenzen mit sich bringt.

Wenn es mich gibt, ist damit auch Grund und Ausrichtung, letztlich Sinn verbunden.

 

Wie klingt diese Feststellung in Ihren Ohren?

Was gibt Ihnen diese Aussage?

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VERHÄRTET

Ich wasche mein Geschirr lieber von Hand, wenn sich nicht gerade nach einer gemütlichen Gästeschar Töpfe, Teller und Besteck stapeln. Es macht mir einfach Freude, ich verbrauche damit weniger Wasser und zudem fließen mir dabei immer wieder Ideen und Texte zu – wie auch in diesem konkreten Fall.

Und dann liegt da der kleine Löffel mit verhärteten Resten vom Frühstückei. Kratzen, scheuern, übersehen, wegwerfen?

 

Benutzen Sie Weichspüler in Ihrem Leben?

 

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LEO

‚Du bist es‘ rief Eine und war froh, dass nun der Nächste dran war. Beim Nachlaufen.

Was haben wir dieses Kinderspiel geliebt!

Die Grenzen wurden geklärt und schon ging’s los. Manche waren durch ihre Sprintfähigkeit nicht einzuholen, andere unglaublich geschickt in Ausweichmanövern; und dann gab es auch noch das Leo.

Ein Baum, die Stadltür, der Fahrradsattel ... alles konnte zum Leo werden. Wer diesen Gegenstand berührte, war sicher. Allerdings nicht unbegrenzt. Ich glaube, wir zählten bis 10, bis wir den Ort der Verschnaufpause wieder verlassen mussten .

Und wo erholen Sie sich gerade?

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AUF DER STRECKE BLEIBEN

Jemand ist uns abhanden gekommen, innerlich oder äußerlich, wenn die Beziehung auf der Strecke geblieben ist. Ähnliches gilt auch für Tätigkeiten, Rituale, Gewohnheiten oder uns selbst.

Wir sind zu viel beschäftigt mit einer Sache, dass wir ganz auf die andere vergessen.

 

Habe ich vergessen, dass wir uns im Advent befinden? Nein, im Gegenteil!

Und Sie?

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GEFÄHRLICH

Ich behaupte regelmäßig, dass die Straße von meinem Wohnort Richtung Stadt eine der gefährlichsten ist, vor allem bei klarer Sicht. Das hat schlicht damit zu tun, dass dann der Blick in die Alpen atemberaubend ist.

Die Kraft, Anmut und Kontur der Berge haben das Potenzial, meine Aufmerksamkeit auf den Verkehr samt meiner Fahrtüchtigkeit zu gefährden.

Jedes Mal wieder falle ich in Staunen ... und kriege mich auch wieder ein, bevor es gefährlich für andere wird.

Was raubt Ihnen in gutem Sinn den Verstand?

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GÄNGELBAND

Während meiner Urlaubszeit gönnte ich mir eine Pferdecoaching-Einheit. Ein unglaublicher Ge-winn für mich – und anscheinend auch für das Pferd, wie mir unsere Begleitung verriet.

Nach einem thematischen Einstieg beginnt die Einheit gleich mal mit der Auswahl des Gegen-übers: Welches Pferd passt zu mir? Suche ich es aus oder wählt es mich? Wir haben einander gefunden und offensichtlich zueinander gepasst. Dann ging’s weiter auf dem Platz. Dort erfuhr ich, dass ich gerade den Leithengst Hans am Strick führte.

Von wem lassen Sie sich gerne führen?

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WAS ES IST

In der Zeit, als ich es urlaubsbedingt nicht tat, fragte ich mich, was es ist, zu unterrichten, Vorträge zu halten, Inhalte zu vermitteln.

Ich habe es ja selbst über viele Jahre in Schulen und bis heute in Aus- und Fortbildungen erlebt, dass Wissenswertes an mich herangetragen wird. Dieser Transfer ist teils wahrhaft gelungen, manchmal fiel mehr durch als hängen blieb und es kam auch vor, dass ich mich mit dem ‚Fleck‘ nicht von der Stelle bewegen konnte.

Im Monat des Schulbeginns frage ich einfach mal:

Was motiviert und was blockiert Sie am Lernen?

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